Freitag, 23. Januar 2015

Hallo 2015!

Kiss slowly, play hard, forgive quickly, take chances, give everything and have no regrets.



Ich habe es ja tatsächlich geschafft, DO YOU LIKE TO HURT? so dermaßen zu vernachlässigen, dass ich zeitweise dachte, ich würde mich hier nie wieder zu Wort melden. Am Ende musste ich allerdings reumütig feststellen, dass ich doch etwas zu sehr an diesem Schätzchen hänge und deshalb tippe ich nun dieses schnelle Update.

Nachdem 2014 ein echt unangenehmes Ende nahm, als mir am Tag vor Silvester mein Portemonnaie gestohlen wurde, hat 2015 umso besser angefangen. Aber - drehen wir die Uhr nochmal auf 2014. Da habe ich schließlich auch etwas gelernt - und so einiges auf die Reihe bekommen.

Ich bin in eine großartige WG gezogen und habe so sehr tolle Menschen kennengelernt - nicht nur meine Mitbewohner. Gleichzeitig habe ich endlich meine Bachelorarbeit abgegeben und konnte mit einer Gesamtnote von 1,5 in den Master starten. Mein Einzug und mein Geburtstag wurden großartig gefeiert, auch wenn viele liebe Menschen dieses Jahr ins Ausland aufgebrochen sind. Gleichzeitig habe ich auch Freunde verloren; manchmal auf schmerzhafte Art und Weise, manchmal still und leise. Im Nachhinein musste ich jedoch immer so feststellen, dass das alles auch so seine Richtigkeit hatte. Mal war ich nicht mehr die Freundin, die man sein möchte, ein anderes Mal konnte ich es nicht mehr ertragen, immer wieder runtergeputzt - und am Ende angeschrien zu werden. Out of sight, out of mind. Ich war zum ersten Mal in Hamburg und endlich wieder am Meer. Mehrmals. Irgendwie habe ich mit dem Rauchen aufgehört und bin tatsächlich einigermaßen regelmäßig zum Sport gegangen. Ich habe mir das Steißbein gebrochen und bin auf dem Weg zur Uni kopfüber eine Treppe runtergefallen. Eigentlich kann ich gar nicht glauben, wie schnell so ein Jahr vorüberziehen kann, wenn man ziemlich oft eine ziemlich gute Zeit hat.

2015 hat mit großen Plänen angefangen. Mein Studium neigt sich jetzt endgültig dem Ende zu und ich möchte im Herbst die Masterarbeit zumindest angemeldet haben. Ich habe mich für ein Praktikum beworben und drücke mir gerade selbst die Daumen, während ich auf diesen einen Anruf warte, dass ich Runde 1 geschafft habe. Ende März fliege ich nach Island und werde die Insel entlang der Ring Road erkunden. Auch London steht noch auf meinem Plan für dieses Jahr. Nachdem es mich allein im Januar schon nach Amsterdam und München verschlagen hat, sollte das machbar sein. Und überhaupt - ich will mehr draußen sein. Durch den Schnee im Sauerland zu stapfen habe ich bisher zweimal geschafft und kann ein nächstes Mal kaum erwarten. Genauso freue ich mich, Anfang des Jahres alte Freunde in die Arme geschlossen zu haben. Bitte mehr davon! Seit ein paar Wochen ist meine liebste Sandra mit THIS IS FOR ART LOVERS am Start, wo ich ab und an auch Beiträge veröffentliche. Falls sich hier also jemand ab und an fragt, was ich so mache, dem empfehle ich neben meinem Instagram-Account auch, dort mal reinzuschauen.

Bis dahin:
Macht das Beste aus eurem neuen Jahr, es sind nur noch 342 Tage übrig!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Recipe: Chocolate Chip Cookie Pancakes

Okay, ich liebe Frühstück. Wenn es nicht etwas unvernünftig wäre, würde ich dreimal am Tag frühstücken. Von Müsli mit Obst und (Soja-)Joghurt oder von Brot werde ich wohl nie genug bekommen. Gleiches gilt für Pancakes, von denen ich jetzt schon zig Varianten ausprobiert und tatsächlich einen Favoriten gefunden habe: Chocolate Chip Cookie Pancakes. Sehen aus wie Pancakes, haben die Konsistenz von Pancakes - schmecken nach warmen Keksen. Und wenn wir ehrlich sind... Wer mag keine frisch gebackenen Kekse?
An dieser Stelle also dieses großartige, gar nicht mal so fürchterlich ungesunde Rezept, das ich mittlerweile auswendig kann. (Bei meinem Gedächtnis will das wirklich etwas heißen!)


Zutaten:
240ml ungesüßte Mandelmilch (o.Ä.)
40g Vollkornmehl
40g feinblättrige Haferflocken
3/4 TL Backpulver
1/2 TL echte Vanille
1/2 TL No-Egg (optional)
Prise Salz
Rohrohrzucker oder Stevia nach Belieben (optional)
Schokoladentropfen
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Ihr vermischt mit Ausnahme des Zuckers oder Stevias zunächst alle trockenen Zutaten miteinander. Ich zermahle die Haferflocken vorher mit einer kleinen Kaffeemühle, damit der Teig glatter wird, es funktioniert aber auch ohne. Habt ihr keinen Ei-Ersatz zur Hand, tut es auch etwas mehr Backpulver. Dann mixt ihr die Milch eurer Wahl unter und süßt den Teig anschließend nach Belieben. Standard-Sojamilch zum Beispiel ist ja ohnehin schon gesüßt. Danach müsst ihr nur noch die Schokotropfen unterrühren - wer's schokoladiger mag, nimmt einfach ein paar mehr. ;) Zum Schluss backt ihr drei bis fünf Pancakes (je nach Größe) in einer Pfanne mit etwas Öl aus und schon könnt ihr zuschlagen! 

Wer Schokolade so sehr liebt wie ich, kann seinen Pancake-Stapel noch mit Schokosoße garnieren. Eine ohne Milchbestandteile gibt es zum Beispiel von Biovegan, die im Kühlschrank außerdem wesentlich länger haltbar ist als auf der Verpackung angegeben.

Guten Appetit! :)